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Social Entrepreneurship

Lasst uns Hamburg zur Hauptstadt für Sozialunternehmer*innentum machen!


Als Kapitänsenkelin (ja, ich bin sogar äquatorgetauft und Piraten - ohne Augenklappe und Holzbein - habe ich auch schon live kennen gelernt) liebe ich den Hamburger Hafen. Der Hafen schafft viele wertvolle Arbeitsplätze und ist das Herz unserer Stadt. Aber als Hamburger*innen haben wir die Zukunft im Blick und wissen, dass wir noch weitere wirtschaftliche Standbeine brauchen. Handel und Tourismus - das hat auch eine aktuelle Studie der OECD bestätigt - reichen da nicht. Und Lust auf noch mehr Kreuzfahrtschiffe hat hier, glaube ich, auch keine*r.


Lasst uns Social Entrepreneurship fördern und damit die Zukunft unserer Wirtschaft nachhaltig gestalten.



Social Entrepreneurs - Sozialunternehmer*innen - adressieren große gesellschaftliche Herausforderungen wie ungerechte Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, nachhaltige Stadtentwicklung, ökologische Mobilität, Inklusion oder den digitalen Wandel mit unternehmerischen Mitteln. Oft entstehen so Innovationen - für alle. Profite werden überwiegend reinvestiert, um den sozialen "Impact" zu erhöhen. Diese Art von Unternehmen brauchen wir, denn sie lösen nicht nur Probleme und schaffen neue, faire Produkte, sondern auch gute, langfristige Arbeitsplätze.


Hierfür braucht es die richtigen politischen Rahmenbedingungen. Ich finde, wir sollten (neben gemeinnützigen Unternehmen) Sozialunternehmen besonders fördern, z.B. über die Instrumente der Gründungsförderung der Stadt. Büro- und Lagerräume, Gründer*innenstipendien, Darlehen: her damit. Wir sollten die Vernetzung relevanter Akteure in diesem Bereich stärker selbst steuern und vorantreiben. Und wir sollten eine Hamburger Strategie für Social Entrepreneurship erarbeiten und dabei die lebendige Szene derjenigen sozialen und innovativen Unternehmer*innen mit einbeziehen, die jetzt schon die Zukunft unserer Wirtschaft gestalten. Dass unser jetziges Wirtschaftssystem insgesamt aus den Fugen gerät, wissen wir eigentlich alle. Die Förderung von Neu- und Querdenker*innen kann da ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

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