Wie wollen wir in Zukunft in Hamburg leben? Ich zeige euch die Herausforderungen, die ich sehe - und welche Lösungsansätze ich bei einer Wahl in die Hamburgische Bürgerschaft verfolgen werde.

STATUS QUO

„Verwaltung“ klingt trocken, aber sie wirkt tief in unser persönliches Leben. Langsame, intransparente Verwaltungsabläufe wirken sich konkret auf unser aller Leben aus: von der Beantragung von Elterngeld über Stadtplanung bis hin zur Überlastung von Gerichten auch aufgrund von papierbasierter Bürokratie. Wie kann die Verwaltung das Leben der Hamburger*innen leichter machen?

Schon im ersten Drittel einer Schwangerschaft losziehen, um einen Krippenplatz zu finden, und dann doch erst für ein Jahr nach dem gewünschten Betreuungsbeginn einen Platz bekommen? Schwangerschaft und Wochenbett ohne eine Hebamme durchstehen? Alltag in Großstädten, so auch in unserer. 
 

 

 

ZIELE

Ich will eine smarte Verwaltung, die Digitalisierungspotenziale zum Wohle aller nutzt und unser aller Leben einfacher macht. Schonmal Anträge für Elterngeld oder sonstige staatliche Leistungen ausgefüllt? Eben.

Ich will, dass alle Familien einen Krippen- oder Kitaplatz finden und sicher sein können, dass der ideale Betreuungsschlüssel eingehalten wird. Ich will, dass Kinder gut im Leben und Eltern gut in ihrer neuen Rolle ankommen, und dafür brauchen sie die Versorgung durch Hebammen, die leider rar geworden sind.

Auf übergeordneter Ebene werde ich mich mit aller Kraft für die Vereinbarkeit von Beruf(ung), Politik und Familie einsetzen und dafür kämpfen, dass Diversität in Hamburg gelebt und nicht nur als Schlagwort verwendet wird.

HERAUSFORDERUNGEN

Die Beantragung von Sozialleistungen und die Geltendmachung gesetzlicher Ansprüche (wie Elterngeld) ist oft unnötig kompliziert, langwierig und zum Teil von Intransparenz gekennzeichnet.

Viele öffentliche Einrichtungen und Behörden sind aufgrund von Personalmangel und ineffizienter Bürokratie überlastet.

Öffentliche Entscheidungen werden oft unter Verzicht auf verfügbare Daten getroffen.

Dank der SPD gibt es Kitagutscheine, das ist super! Aber: es ist schwierig, einen Krippen- oder Kitaplatz zu finden, und der Personalschlüssel kann aufgrund des gravierenden Mangels an pädagogischem Personal kaum eingehalten werden. Das macht die Vereinbarkeit und damit das Leben und das Arbeiten noch schwieriger!

 

Wie viele Hebammen hast du angefragt, bis du eine Betreuungszusage fürs Wochenbett bekommen hast? Bei mir waren es 31. Und viele Menschen, die Kinder bekommen haben, bleiben ganz ohne Hilfe.

LÖSUNGSANSÄTZE

Verwaltungsprozesse und –Entscheidungen können durch eine vermehrte Vernetzung und Kooperation von relevanten Akteuren beschleunigt werden.

 

Eine smarte Hamburger Verwaltung nutzt die Vorteile der Digitalisierung, ist dabei Vorreiter in IT-Sicherheit, und basiert Entscheidungen auf noch ungenutzten öffentlichen Daten.

 

Hamburg baut die Kinderbetreuung weiter aus und sorgt für Qualität. Zum Beispiel, indem angehende Pädagog*innen und Erzieher*innen bereits in ihrer Ausbildung mit Zuschüssen und Wohnraum gefördert werden. Und indem die Stadt dafür sorgt, dass sie so entlohnt werden, wie es der gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Arbeit entspricht!

 

Eine sichere Geburtshilfe und die Stärkung von Hebammen wird ins Zentrum der Hamburgischen Gesundheitspolitik gerückt.

© 2019 | made with ♥ in Altona | Anna-Lena Maier | Hamburger Bürgerschauftswahl 2020