© 2019 | made with ♥ in Altona | Anna-Lena Maier | Hamburger Bürgerschauftswahl 2020

Wie wollen wir in Zukunft in Hamburg arbeiten? Ich zeige euch die Herausforderungen, die ich sehe - und welche Lösungsansätze ich bei einer Wahl in die Hamburgische Bürgerschaft verfolgen werde.

STATUS QUO

Als Kapitänsenkelin liebe ich den Hafen und die maritime Wirtschaft, aber um für die Zukunft gerüstet zu sein, brauchen wir mehr.

Hamburg hat eine lebendige Szene von Zukunftsgestalter*innen und Menschen, die  Unternehmer*innentum und Arbeit neu und sozial gerecht denken. Hamburg hat auch eine Digitalstrategie.

Aber: Megatrends wie Klimakrise, Digitalisierung und demographischer Wandel machen auch vor Hamburg nicht halt, und wir sind erst am Anfang, sozial gerechte Antworten auf diese Herausforderungen zu finden. Der öffentliche Nahverkehr ist noch viel zu teuer. Viel zu viele Menschen sind prekär beschäftigt. Verwaltungsaufwand und Bürokratie sind oft erdrückend. Unsere Wirtschaft muss weiter diversifiziert werden. Das können wir besser!

Hamburg braucht eine innovative, nachhaltige Wirtschaftspolitik im ökonomischen, ökologischen und sozialen Sinne, und Mut für neue Wege, die alle mit ins Boot holen.

ZIELE

Ich werde mich mit aller Kraft für eine innovative, nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftspolitik einsetzen.

 

Ich will, dass Hamburg der Hotspot für nachhaltige Innovationen und soziales Unternehmer*innentum wird. Dabei sollen sich Ökonomie, Ökologie und Soziales die Waage halten.

 

Hierfür brauchen wir günstige Rahmenbedingungen und eine prioritäre Förderung von Gründer*innen und Unternehmer*innen, die mehr als kurzfristige Profite im Blick haben und einen sozialen Zweck verfolgen - ob als Social Entrepreneur oder gemeinnützige Organisation.

 

HERAUSFORDERUNGEN

Bürokratie: In meiner Elternzeit habe ich mir mein Baby geschnappt und (Klein-) Gewerbetreibende gefragt, was ihre politischen Anliegen sind. Ausufernde Bürokratie war eines der Hauptthemen, neben den folgenden:

 

Verwaltungsvorschriften und Regulierung:  zum Teil nicht eindeutig, nicht leicht verständlich, nicht transparent.

 

Förderung von Start-Ups, insb. Sozialunternehmen, durch die Stadt ausbaufähig - z.B. mit Blick auf Büro- oder Lagerräume, Gründungsstipendien etc.

 

Wie gestalten wir ein Ökosystem, in dem bestehende Unternehmen und Start-Ups gleichermaßen Erfolg haben können und so gute Arbeitsverhältnisse schaffen?

LÖSUNGSANSÄTZE

Verwaltungsvorschriften und Regulierung vereinfachen und leichter verständlich und zugänglich machen.

 

Behörden untereinander vernetzen und so Synergien schaffen.

 

Bürokratie abbauen, Prozesse verschlanken. Eine von der Stadt geförderte Sozial-unternehmerin braucht die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Bürokratie? Das geht nicht.

 

Förderung von Start-Ups und bestehenden Unternehmen, die eine Nachhaltig-keitsagenda verfolgen (Social Businesses oder Gemeinnützigkeit), priorisieren: du produzierst fair und ökologisch in der Hamburger Hood? Cool, hier ist deine Förderung. Du organisierst deinen Betrieb besonders sozial und sorgst für Diversität und Inklusion? Hier entlang, bitte.

 

Best Practices identifizieren, mit Stakeholdern (z.B. Gründer*innen, bestehende KMU) frühzeitig sprechen: was braucht ihr, was hättet ihr gebraucht, welche Förderung hilft wirklich?